3. Turnier 1. BL Standard

In Göttingen fand am vergangenen Wochenende das dritte Saisonturnier der 1. Bundesliga Standard statt, hier ertanzte sich die Standardformation nochmals leider nur den letzten Platz.

Wenn man es mal mit einem Augenzwinkern betrachtet, so stand der Turniertag für die Standardformation am vergangenen Samstag im Zeichen der acht. Als Startnummer acht bestreitet das Team diese Saison. Bei der ersten Rundenauslosung – oder besser gesagt beim traditionellen Göttinger Auswürfeln – entschied die geringste gewürfelte Augenzahl über den 8. Startplatz in der Vorrunde. Die Mannschaft, die eine eher schlechte Stellprobe hinter sich hatte, zeigte hier nach Meinung des Trainers Holger Jäckel die zwar noch nicht perfekte, aber dennoch beste Leistung der bisherigen Saison.

Das Kleine Finale bestritt die Formation noch einmal mit den Teams aus Kassel und Oberhausen – in umgekehrter Reihenfolge, denn auch hier sollte das Team als letztes auf die Fläche gehen. Auch hier zeigte das Team noch einmal eine gute Leistung und konnte diese mit toller Ausstrahlung, die auch das Publikum beeindruckte, unterstreichen. Letztlich war die tänzerische Darbietung nicht ausreichend und alle Wertungsrichtertafeln zeigten einstimmig Platz 8. Kassel erhielt ausschließlich die Platzziffer 7 angezeigt, Oberhausen konnte ebenfalls mit einer einstimmigen Wertung Platz 6 belegen. Damit dürften sich die Oberhausener den rettenenden sechsten Rang für den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga wohl gesichert haben, während der Abstieg der Teams aus Oldenburg und Kassel so gut wie fest steht.

Das Turnier gewonnen hat das A-Team des BTSC vor dem 1. TC Ludwigsburg. Die Mannschaften aus Berlin, Göttingen und Nürnberg belegten Platz 3, 4, und fünf.

Die TCH-Standardformation hat sich im Vergleich zum Beginn der Saison schon verbessert, was sich leider nicht in der einen oder anderen sieben in der Wertung niedergeschlagen hat. Das dennoch voll motivierte Team lässt trotz Enttäuschung weiterhin die Köpfe nicht hängen – im Gegenteil arbeitet jeder daran, dass die Leistung – individuell und im Team – weiterhin gesteigert werden kann.