Der kleine Turniermarathon – 7 Starts innerhalb von 9 Tagen

Krüder und Genschel etablieren sich in der A-Klasse

Auch der Sommer hält für Tänzer einige Startmöglichkeiten bereit. Besonders sticht in dieser Jahreszeit die jährlich stattfindende danceComp in der historischen Stadthalle Wuppertals hervor, auch Besonderheiten wie Einladungsturniere an ungewöhnlichen Orten finden Gefallen.
Plakat-BallDen Anfang machte am 27.06. ein Einladungsturnier im Rahmen des Tanzballs des TV Jahn in Delmenhorst. 11 Paare gingen in der Skoda-Halle von Schmidt & Koch an den Start. Hier konnten Christoph Krüder & Ewgenija Genschel den Einzug ins Finale ertanzen und sich den 6. Platz sichern. Die Platzierung konnte am Folgetag beim regulären offenen Turnier der Schmidt & Koch Pokale ebenfalls bestätigt werden.
Bereits vier Tage später stand bei feurigen wie gleichermaßen kräftezehrenden 37°C in der historischen Stadthalle in Wuppertal die danceComp 2015 vor der Tür. Die Veranstaltung konnte dieses Jahr über 2.500 gemeldete Paare aus über 41 Nationen vorweisen, von denen letztlich 2.100 Paare, darunter auch Christoph und Ewgenija, an den Start gingen. Bei 5 Starts in den Hauptgruppen I & II, sowie einem Start bei den WDSF Rising Stars kam das Paar leider entgegen eigener Erwartungen nicht über die Vorrunden hinaus. Dennoch konnten wertvolle Erfahrungen aus drei Turniertagen in Wuppertal mitgenommen werden. Diese dienen nun als Inspiration für die Vorbereitung auf die Landesmeisterschaften im September und haben weitere Impulse für das eigene Trainingskonzept geliefert.
Wie auch schon beim „Blauen Band der Spree“ in Berlin gab es am Samstagabend bei der danceComp das „Dancers Dinner“. Zugegen waren u. a. diverse Paare aus Oldenburg, Hamburg, Berlin und Dänemark. Aufgrund der späten Stunde, die aus einigen Verzögerungen im Turnierablauf und glücklichen Finalteilnehmern resultierte, mutierte das „Dancers Dinner“ des heißesten Turniers des Jahres spontan zur Cocktailparty in der Wuppertaler Innenstadt.
Trotz dieser beiden sehr schönen Turnierwochenenden heißt es wie immer: „Vor dem Turnier ist nach dem Turnier“. Christoph und Ewgenija gehen daher nun nahtlos in die angesprochenen Vorbereitungen für die kommenden Landesmeisterschaften.