Formation tanzt auf Angriff

DSC_4457--264x337

OLDENBURG Der gute Saisonauftakt hat die Lust auf mehr geweckt: Nachdem die Standardformation des TCH Oldenburg vor zwei Wochen beim ersten Saisonturnier der 1. Bundesliga in Ludwigsburg nur ganz knapp am vierten Rang vorbeigeschrammt war, will Trainer Holger Jäckel mit seiner Mannschaft nun beim Heimfestival an diesem Sonnabend (18 Uhr, Sportarena der Carl-von-Ossietzky-Universität am Uhlhornsweg) unbedingt den Sprung nach vorne realisieren.

„Wir sind angriffslustig ohne Ende und wollen uns den vierten Platz sichern“, sagt Jäckel, dessen Team beim ersten Kräftemessen der acht Mannschaften in Ludwigsburg für seinen Auftritt zum Thema „Spirit of Enya“ von den sieben Wertungsrichtern dreimal auf den vierten und viermal auf den fünften Platz gesetzt wurde. Der TSC Rot-Gold Casino Nürnberg hatte vier Vieren und drei Fünfen erhalten und war damit ganz knapp vor dem TCH gelandet.

„Alle sind fit, alle sind gut vorbereitet“, sagt Jäckel. Der TCH-Trainer hat mit seinen Tänzerinnen und Tänzern insbesondere eine ausführliche Videoanalyse des eigenen Auftritts in Ludwigsburg betrieben. „So gut wir dort auch waren – es gab doch noch ein paar choreografische Fehler, die wir nun ausgemerzt haben“, erklärt er.

Das Podium, das vor 14 Tagen in gewohnter Manier von Weltmeister Braunschweiger TSC, dem WM-Dritten aus Ludwigsburg und der A-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen besetzt wurde, ist für die Gastgeber normalerweise nicht in Reichweite, doch Platz vier ist möglich.

Das Turnier der Eliteklasse ist fast ausverkauft. An der Abendkasse gibt es ab 16.30 Uhr noch Restkarten. Am Sonntag folgt im Rahmen des Formationsfestivals das erste Kräftemessen der Regionalliga Nord Standard (Beginn um 13 Uhr, Einlass ab 12 Uhr), bei dem das neu formierte B-Team des TCH sein Debüt gibt, sowie ab 15.45 Uhr das zweite Saisonturnier der Landesliga Nord Latein. Tickets für Sonnabend gibt es ab 14 Euro, für Sonntag ab 10 Euro. NWZ-Card-Inhaber erhalten 2 Euro Rabatt.

(NWZ  vom 16.01.2015, Jan zur Brügge)