Mit großem Teamgeist zu großen Erfolgen

Sportlerwahl EWE Baskets, TCH-Standardformation und „2 faces“ vom OTB sind nominiert

Sechs herausragende Oldenburger Mannschaften stehen zur Wahl. Drei von ihnen werden diesmal vorgestellt.

von Henning Busch Und Heinz Arndt

Oldenburg – Die Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres 2010 geht in die entscheidende Phase. Mit dieser Ausgabe beginnt die Vorstellung der Nominierten in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“. Nur noch bis zum kommenden Dienstag, 29. März, können die Leserinnen und Leser der NWZ  für ihre Favoriten abstimmen, dann endet die diesjährige Wahl.

Nachdem die Bundesliga-Korbjäger der EWE Baskets Oldenburg 2009 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft für eine Sensation in der deutschen Basketball-Szene gesorgt hatten, gingen sie mit viel Elan in die Saison 2009/2010. Dabei war allen Verantwortlichen klar, dass die auf den Titelgewinn folgende Spielzeit deutlich schwerer werden würde. Zumal ja noch die zusätzliche Belastung durch diverse Euro-League-Spiele für das Team von Trainer Predrag Krunic hinzu kam. Dennoch verzichteten die Oldenburger zu Saisonbeginn entgegen der Gepflogenheiten in der Bundesliga auf einen großen personellen Umbruch im Team.

In der Euro-League bekamen die Baskets eine starke Gruppe zugelost und konnten sich sportlich nicht wie erhofft in Szene setzen. Dafür wurden wichtige Erfahrungen gesammelt, die dem Team in der Bundesliga zugute kamen. So konnte mit dem ersten Platz nach der Hauptrunde zunächst ein bemerkenswerter Etappenerfolg gefeiert werden. Dann trübte jedoch das enttäuschende Aus in der ersten Runde der Playoffs die Erfolgsserie der Oldenburger, die in der aktuellen Saison 2010/2011 noch um das erneute Erreichen der Playoffs zittern müssen. Im Euro-Cup war im Herbst 2010 Endstation nach der Vorrunde.

Der Standardformation des Tanzclubs Harmonia (TCH) gelang im Vorjahr als Tabellendritter der Zweiten Bundesliga völlig überraschend der Aufstieg in die höchste deutsche Tanzsportklasse. Zugleich qualifizierte sich das Team von Trainer Holger Jäckel damit für die deutschen Meisterschaften.

Diese Erfolge der Mannschaft sind umso höher zu bewerten, wenn man berücksichtigt, dass gleich sieben neue Akteure innerhalb kurzer Zeit ins Team integriert werden mussten. Zudem steht dem Verein keine eigene Halle zur Verfügung und fehlt es an größeren finanziellen Mitteln, so dass die Aktiven selbst für die anfallenden Kosten aufkommen müssen.

Sowohl bei der deutschen Meisterschaft als auch in der soeben abgelaufenen Saison schlug sich der Aufsteiger unter den acht besten Standardformationen Deutschlands wacker, belegte jedoch jeweils den achten Rang. In der neuen Saison wird der direkte Wiederaufstieg ins Oberhaus angestrebt.

Auf niedersächsischer Ebene spielt die Gruppe „2 faces“ vom Oldenburger TB im Dance-Bereich seit vielen Jahren eine herausragende Rolle. In den vergangenen beiden Jahren konnten die Oldenburgerinnen sich aber auch auf Bundesebene in die Leistungsspitze einreihen. Nachdem die von Susanne Köster trainierte Mannschaft im Jahr 2009 Deutscher Meister im Dance wurde, folgte 2010 der Bronze-Platz in Gymnastik und Tanz (Altersklasse 30+). In dieser Sportart muss zusätzlich zur Tanzchoreographie eine Gymnastikkür mit Handgeräten präsentiert werden.

Quelle: NWZ-Online