Oldenburger Tanzgala: 500 Aktive traten in EWE-Arena auf

Oldenburg – Große Schau mit vielen kleinen Leckerbissen: Eine abwechslungsreiche Reise durch die Welt des Tanzsports erlebten die Besucher der 5. Oldenburger Tanzgala am Sonntag. In der gut besuchten EWE-Arena zeigten mehr als 20 Gruppen aus Vereinen und Tanzschulen unzählige Variationen von klassischem Ballett bis hin zu modernem Breakdance.

Insgesamt 500 Tänzerinnen und Tänzer wirbelten unter dem Motto „Kommen, Staunen, Genießen“ übers Parkett, wobei bereits die erste Gruppe einen großen Anteil an dieser Zahl hatte. Die Hip-Hop-Formation JZ United aus Bad Zwischenahn füllte nämlich mit ihrer afrikanischen Darbietung die ganze Bühne.

iner der Höhepunkte des Abends war der Auftritt der Standardformation des TCH Oldenburg. Die Tanzcombo nutzte das Heimspiel, um vom begeisterten Publikum Rückenwind für die Premierensaison in der 1. Bundesliga mitzunehmen.

Doch auch weniger eingespielte Gruppen wussten zu überzeugen. So konnte die Hip-Hop/Breakdance Crew des Tanzstudios Corinna Runge aus Bremen zwar erst auf sieben Wochen gemeinsamen Trainings verweisen. Applaus verdienten sie sich dennoch.

Ballett, Can-Can, Flamenco, Volkstanz und vieles mehr: Organisatorin Renate Zidella, Abteilungsleiterin der Tanzsportabteilung TSA Creativ im GVO Oldenburg, hatte wieder unzählige Tanzstile zusammengebracht. Da Gruppen aus ganz Oldenburg und der Region auftraten, bildete die Schau zudem die Vielfalt der Tanzszene im Nordwesten ab.

Aber auch weit gereiste Gäste standen auf dem Parkett. Die Can-Can-Gruppe „Die Kieselsteine“ aus Bad Honnef und die Kieler Dance Company K-System bereicherten das Programm.

Dass das Alter für einen großen Auftritt indes keine Rolle spielt, bewiesen sowohl die Bauchtanz-Kinder als auch die Linedancer, bei denen viele ältere Tänzer aktiv waren. Beide Gruppen bekamen verdient Applaus.

„Die Auftritte sind sehr fantasievoll“, lobte Annegret Minßen aus Ofen. Und Joachim Jürgen, gerade zu Besuch in Oldenburg, meinte gar: „Die sollten alle mal zu uns nach Berlin kommen.“

Quelle: NWZ-Online