Tänzer kämpfen um Aufstieg

Oldenburg  Ein gehöriges Wörtchen im Kampf um den Sprung in die 2. Bundesliga will die Standardformation des TCH Oldenburg an diesem Sonnabend beim Aufstiegsturnier in Nürnberg mitsprechen. Nachdem sich das Team in der Regionalliga Nord souverän den ersten Tabellenplatz gesichert hat, soll nun das Sahnehäubchen gelingen.

„Die Saison war ein großer Erfolg“, zeigt sich Holger Jäckel schon jetzt sehr stolz. „Wir haben von allen Bestwertungen keine einzige abgegeben – und mit dieser Leistung stehen wir verdient an der Spitze der Regionalliga“, erklärt der Trainer und ergänzt: „Jetzt wollen wir auch um den Aufstieg kämpfen.“

Die vergangenen drei Wochen seit dem Regionalliga-Abschluss in Syke wurden noch einmal für intensives Training genutzt. Das Team hat sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern Bewegungsabläufe, Musikalität und Ausdruck trainiert. Ariane Schießler, Trainerin der Weltmeisterformation 2010 „Lotos Jantar“ aus Polen, hat der Standardformation in einer Trainingseinheit noch einen letzten Schliff verpasst.

„Mit dem genialen Saisonergebnis fahren wir natürlich als Mitfavorit nach Nürnberg“, sagt Co-Trainerin Sonja Pawlas. Am Aufstiegsturnier nehmen die jeweils zwei besten Teams der drei Regionalligen teil. Den Norden vertritt neben dem TCH das A-Team des Grün-Gold-Club Bremen, das sich das Ticket erst in Syke sicherte. Aus dem Westen sind die A-Formationen von TSV Bocholt und Boston-Club Düsseldorf dabei, aus dem Süden sind es TSG Terpsichore Bad Homburg TSA Friedberg A und Rot-Gold-Casino Nürnberg B. Die beiden besten Formationen steigen auf.

„Kein anderes Team in den anderen Regionalligen hat die Konkurrenz so eindeutig hinter sich gelassen“, sagt Pawlas. Aber sie und Jäckel wissen auch, dass beim Aufstiegsturnier so etwas wie eigene Gesetze gelten. „Es ist so wie ein Neustart – alles kann passieren. Aber wir hatten ein sehr gutes Abschlusstraining. Die Mannschaft ist heiß auf das Turnier. Wir werden dort alles geben“, verspricht Jäckel.

(Quelle: NWZ vom 16.05.2014/Jan zur Brügge)