TCH begeistert Heimpublikum

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OLDENBURG Die Tänzerinnen und Tänzer bestens aufgelegt, der Saal festlich dekoriert und die Zuschauerränge ausverkauft – alles war am Sonnabend bereit, um Oldenburg in Atem zu halten und mit Tanzzauber zu begeistern. So wurden die beeindruckenden Choreografien der acht Bundesliga-Mannschaften beim Standard-Formationsfestival des Tanzclub Harmonia Oldenburg in der Uni-Sportarena vom Publikum auch immer wieder mit Beifall und lauten Anfeuerungsrufen begleitet.

Die Gastgeberinnen und Gastgeber des TCH hatten als Ziel das Erreichen von Platz vier ausgegeben. Dazu reichte es zwar nicht, dennoch war Trainer Holger Jäckel „wahnsinnig stolz“ und „mit dem Auftritt sehr zufrieden“. Erwartungsgemäß zog die TCH-Formation in das Große Finale ein und belegte am Ende den fünften Rang.

Coach Jäckel vermutete, dass seine Mannschaft wohl von der Atmosphäre im Saal überwältigt war: „Da ging eine richtige Wucht vom Publikum aus, das war eine tolle Stimmung. Dieser Kraft muss man dann erst einmal entgegenwirken.“ In der Vorrunde hatte der TCH noch gleichauf gelegen mit dem Team des TSC Nürnberg. In der Endrunde dann gelang beiden Formationen eine deutliche Steigerung in ihrer Choreografie, hierbei hatten die Gäste jedoch leicht die Nase vorn und erkämpften sich Platz vier vor Oldenburg.

Sieger wurde das favorisierte A-Team vom Braunschweiger TSC vor dem 1. TC Ludwigsburg und dem A-Team des TSC Göttingen. Im Kleinen Finale lag Göttingens B-Team vor dem Club Saltatio Hamburg und Braunschweigs B-Formation.

Den Blick vom begehrten vierten Rang nehmen wird der TCH Oldenburg so schnell nicht, dennoch bekundete Trainer Jäckel am Sonnabend: „Es ist toll, dass wir uns in der 1. Bundesliga absolut gefestigt haben. Das ist für so einen kleinen Verein wie uns ein riesiger Erfolg.“ Der TCH tanzt seit seinem Aufstieg seine zweite Saison im Oberhaus und ist für das Oldenburger Heimpublikum dort auch nicht mehr wegzudenken.

Den nächsten Angriff auf Platz vier wird der TCH dann in zwei Wochen starten. Noch drei Turniere stehen in dieser Saison aus und am 31. Januar geht es in Göttingen weiter. An der Konstanz in den Auftritten wolle man bis dahin aber noch arbeiten, verspricht Jäckel eine Steigerung.

(NWZ vom 19.01.2015, Carsten Caspers)