TCH macht großen Schritt zum Bundesliga-Verbleib

Den nächsten Entwicklungsschritt nicht realisiert, aber den Verbleib in der 1. Bundesliga der Standardformationen nahezu unter Dach und Fach gebracht hat das Team des TCH Oldenburg beim dritten Saisonturnier in Göttingen. Wie bei den ersten beiden der insgesamt fünf Kräftemessen landete das Team von Trainer Holger Jäckel auf Rang fünf.

„Leider hat es diesmal zu keiner Vier gereicht“, meinte Sonja Pawlas, Vereinsvorsitzende und Mannschaftsführerin des Bundesliga-Teams. Der TCH war bei den Turnieren in Ludwigsburg und vor heimischer Kulisse von drei bzw. zwei der sieben Jurymitglieder auf Platz vier gesetzt worden, hatte in den vergangenen beiden Wochen aber unter anderem krankheitsbedingt nicht die Trainingsmöglichkeiten, die sich die Verantwortlichen gewünscht hätten. „Wir haben uns nicht so weiterentwickelt wie die Konkurrenz“, meinte Pawlas, die mit ihren Teamkollegen in Göttingen morgens vor dem
Turnier zumindest noch eine Einheit in einer zur Verfügung gestellten Halle absolvieren konnte. Es folgte jedoch eine „ziemlich schlechte Stellprobe“, gestand Pawlas ein.

In der Vorrunde steigerte sich die TCH-Formation aber und erhielt von allen sieben Wertungsrichtern ein Kreuz für den Einzug ins Große Finale. Die schon zuvor zweimal auf Rang sechs gelandete BFormation des TSC Schwarz-Gold Göttingen, die vor heimischer Kulisse unbedingt den TCH angreifen wollte, wurde wiederum klar distanziert. „Damit ist uns der Klassenerhalt kaum noch zu nehmen.
Das ist einer der wichtigsten Punkte“, sagte Pawlas. Im Großen Finale präsentierten sich die Oldenburger noch ein wenig besser als in der Vorrunde, schafften es aber nicht, den erneut viertplatzierten
TSC Rot-Gold Casino Nürnberg anzugreifen. Die ersten drei Plätze gingen
wiederum an die A-Formation des Braunschweiger TSC, 1. TC Ludwigsburg und das ATeam aus Göttingen.

„Wir sind unter den gegebenen Umständen insgesamt zufrieden, weil wir uns im Turnierverlauf gesteigert haben“, sagte Pawlas und ergänzte: „Ich hoffe, dass wir in den zwei Wochen bis zum nächsten Wettkampf besser trainieren und uns weiterentwickeln können.“

(NWZ vom 02.02.2015, Jan zur Brügge)