TCH-Trainer Jäckel freut sich über Leistungssteigerung

Tanzsport Bundesliga-Standardformation verkürzt Abstand zur Konkurrenz im Kampf um Klassenerhalt

Oldenburg – Auch wenn der Klassenerhalt für die Standardformation des Tanzclubs Harmonia (TCH) nach dem zweiten von insgesamt fünf Bundesliga-Turnieren noch in weiter Ferne liegt, zeigte sich Trainer Holger Jäckel nach dem Wettkampf am Sonnabend in Berlin zufrieden. „Mein Team hat trotz der schwierigen Ausgangslage angesichts des achten Platzes beim Auftaktturnier in Ludwigsburg gut gekämpft und den Abstand zu den beiden direkt vor uns platzierten Mannschaften deutlich verringert“, bilanzierte Jäckel.

Zwar landete der Aufsteiger aus Oldenburg in der Gretel-Bergmann-Sporthalle in Berlin-Wilmersdorf unter den acht besten deutschen Standardformationen abermals nur auf dem letzten Platz, doch hatte im Gegensatz zum Saisonstart in Ludwigsburg zumindest ein Wertungsrichter in der offenen Wertung die Sieben gezückt. „Ich hatte zudem die Möglichkeit, mir die interne Feinwertung auf den Wertungszetteln anzuschauen, und dort war zu erkennen, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben“, erläuterte Jäckel.

Wie schon beim Bundesliga-Auftaktturnier führte am Ende der Braunschweiger TSC das Klassement vor dem 1. TC Ludwigsburg und OTK Schwarz-Weiß Berlin an – den identischen Einlauf hatte es bei der deutschen Meisterschaft im November gegeben. Um den rettenden sechsten Platz zum Klassenerhalt kämpfen außer den Oldenburgern noch der Rot-Weiß Klub Kassel (7. Platz) und Step by Step Oberhausen (6.).

War die erste Vorstellung der Oldenburger Tänzer in Berlin „noch etwas mit Angst behaftet“ (Jäckel), steigerte sich die TCH-Formation nach der Videoanalyse sowie einem kleinen Donnerwetter von Trainer Jäckel in der Endrunde merklich. „Das ist wirklich gut gelaufen, daher bin ich zuversichtlich, dass wir die direkt vor uns rangierenden Teams bei den kommenden Auftritten noch ein wenig ärgern können“, sagte Jäckel.

Schließlich sei die Stimmung im Team richtig gut, obwohl es sehr schwer werde, das für einen Aufsteiger hochgesteckte Saisonziel „Klassenerhalt“ am Ende doch noch zu erreichen. Jäckel: „Für die Zweite Liga sind wir zu stark, für die Erste Liga noch etwas zu schwach – das wollen wir in Zukunft aber ändern, daran arbeiten wir hart.“

Quelle: NWZ-Artikel